+639565623118 info@philippinen.one

Sie sind ein herausragendes Beispiel für eine entwickelte und lebendige Kulturlandschaft, deren Spur auf mehr als 2.000 Jahre zurück reicht – die Rede ist von den Reisterrassen von Banaue. Wie kaum eine andere Reisterrasse auf der Welt verkörpern sie einen Übergang einer soziokulturellen, wirtschaftlichen, religiösen und politischen Umwelt und beeindrucken gleichzeitig mit ihrer unvergleichlichen Schönheit.

Reisterrassen von Banaue – 2000 Jahre alte Kulturlandschaft

Die Reisterrassen in und um Banaue befinden sich in einem kleinen Gebirgsort in den Zentral-Kordilleren im nördlichen Luzon. Sie sind ein Produkt der einheimischen Ifugao. Der Name diese Bevölkerungsgruppe bedeutet so viel wie „Menschen der Erde“. Vor gut 2.000 Jahren begannen Bauern aus kleinen Dorfgemeinschaften den Bau der Reisterrassen.

Die Arbeit war äußerst mühevoll, da sie nur mit primitivsten Mitteln vonstatten ging. Aus weicher Erde formten die Bauern die verschiedenen Lehmmauern, aus denen kleine Teiche errichtet wurden. Bis zu dreißig Zentimeter sind die Lehmmauern dick und bis zu sieben Meter hoch. Kunstvoll zieren sie in zur Bergkontur angepassten Formen kilometerweit die teilweise sehr steilen Berghänge.