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Aufnahme in die Liste der UNESCO-Weltkulturerben

Dabei konnte sich Vigan City mit seinen „heritage houses“, den bekannten Pferdekutschen („Kalesas“), in welchen sich die Besucher stilecht über das historische Kopfsteinpflaster der Crisologo Street (Calle Crisologo) kutschieren lassen können, und seiner abwechslungsreichen Geschichte gegen etwa 1600 andere Städte behaupten. Vigan ist die sehr gut erhaltene Hauptstadt der Provinz Ilocos Sur auf Luzon und eine der wenigen Städte des Landes, die überhaupt als solche bezeichnet werden können. Hier wurde nicht einfach wild drauf los gebaut sondern nach Plan und mit Struktur.

Vigan City erfüllt mit ihrer einzigartigen Architektur gleich zwei Kriterien, die die Stadt 1999 auf die Liste der UNESCO Weltkulturerben beförderte: Asiatische Baukunst wird hier mit der europäischer Kolonialarchitektur vermischt. Außerdem ist Vigan City neben Manila eine der am besten erhaltenen europäischen Handelsstädte in Ost- und Südostasien. Auch die Stadt selbst hat sich dem Erhalt der Architektur zugeschrieben: Mission ist es, das Erbe von Vigan weiterhin zu erhalten und ein gutes Leben für die Einwohner zu ermöglichen.

Oftmals wird die Stadtgeschichte Vigans bei der Gründung durch den Spanier Juan de Salcedo im Jahre 1572 begonnen. Doch ähnlich wie es z.B. bei Manila auch der Fall ist, war Vigan schon vorher ein beliebter Handelsort, den vor allem chinesische Händler mit ihren Dschunken anfuhren. Sie tauschten u.a. Güter wie Seide und Porzellan gegen Bienenwachs und Gold aus den Kordilleren Luzons ein. Die Kombination aus vor allem spanischen und chinesischen Einflüssen macht diese Stadt wirklich einzigartig und sucht ihresgleichen in Ost- und Südostasien.